Gesegnete Weihnachten

Krippe im Kloster in Trier-Heiligkreuz

Wir sehen die Hl. Familie einen Hirten und den Esel in einem Stall, der von Sr. Christina gebaut wurde. Maria und Josef sind mit gefalteten Händen in inniger Liebe dem Kind zugewandt, welches für uns der Retter geworden ist. „Kommt lasset uns anbeten“ heißt es in einem alten Weihnachtslied, diese Geste der Anbetung wird bereits in der Haltung der Eltern Jesu deutlich.

 Fest hält der kleine Hirte sein Schaf im Arm. Jesus wird später von sich sagen: „Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe.“ (Joh 10,11) Auch der Esel schaut so, als würde er das Geheimnis dieser Nacht verstehen. Dem Kind zugewandt, den Blick geneigt, die Ohren gespitzt, in sich gekehrt und dennoch hellwach. Ahnt er schon die kommende Gefahr? Kaum waren die Könige weg, erschien Josef im Traum ein Engel Gottes und forderte ihn auf nach Ägypten zu fliehen. Der Esel wird in der Weihnachtsgeschichte nicht erwähnt, aber für die Menschen der damaligen Zeit war es selbstverständlich, dass die Heilige Familie von diesem Lasttier begleitet wurde. Flucht, die Heimat verlassen, ein aktuelles Geschehen auch in unserer Zeit.

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